Zu Besuch in Arnheim – Abstecher in meine Vergangenheit

Unsere Reise nach ArnheimBesuch bei meiner Cousine!

Arnheim wirkt auf mich zunächst eher trostlos und nicht sehr hübsch. Das liegt gewiss auch daran, dass es ohne Unterlass regnet. Wir hatten uns darauf gefreut hier alles mit dem Fahrrad zu machen und müssen nun wegen Dauerregen auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen. Das widerum ist in Arnheim für Touristen nicht gerade leicht und vor allem sehr teuer. Nachdem wir für eine Busfahrt von nicht mal zehn Minuten jeweils zwei Euro zahlen mussten, habe ich im Internet recherchiert  und bin darauf gestoßen, dass es die Mögichkeit gibt eine sog. anonyme Chipkaart zu kaufen. Mit dieser kann man ohne Bargeld bequem und preiswert alle öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Der Kauf dieser Karte ist allerdings nicht unkompliziert, wenn man sich nicht auskennt und kostet 7,50 Euro. Immerhin: mit dieser chipkaart sind wir heute den ganzen Tag für knappe 10 Euro unterwegs gewesen.

Unser erstes Ziel war das Kröller Möller Museum in der HogeVeluwe. Hier gibt es die zweitgrößte Van Gogh Sammlung mit 160 Werken der Welt zu sehen und einen wunderschönen Skulpturenpark. Die Austellung zeigt viele frühe Werke von van Gogh und ist sehr anschaulich und schön gemacht. Im Skulpturenpark sind Werke von Aristde Maillol, Jean Dubuffet, Marta Pan und Pierre Huyghe zu sehen und ich kann mir gut vorstellen, dass man sich hier im Sommer mehere Stunden aufhalen kann.

In der Natur verweilen und gleichzeitig Kunst genießen ist das Konzept des Museums und es ist gelungen.

Leider sind wir irgendwann total durchgefroren. Die Konzentration läßt nach und der Hunger führt uns in die Innenstadt von Arnheim. Am Willelmsplein steigen wir aus der Bahn und versuchen unser Glück in einem indischen Restaurant namens Mantra das leider geschlossen ist. Das indonesische Restaurant namens Rassari ist laut meine Cousine nicht gemütlich, aber das Essen sehr gut. Wir genießen den köstlichen Ingwertee, das Essen und die Atmosphäre. Draußen regnet es in Strömen.

Anschließend gehen wir noch für ein Pils ins Metropol noch ein Geheimtipp meiner Cousine, eine der vielen angesagten Kneipen in Arnheim. Die vielen Biere vom Faß möchte man am liebsten alle durch probieren. Ich bleibe allerdings bei meinem Lieblingsbier, einem fluitje Grolsch und einen Oude Jenever.

Ich genieße die Menschen, die Atmosphäre, die Sprache und das Gefühl von “Heimat”.

Schon als Kind habe ich viel Zeit in Holland bei meiner Tante oder in Nijmegen verbracht. Geprägt hat mich allerdings besonders die Zeit meiner Jugend. Ich ließ damals keine Gelegenheit aus meine Freizeit in Nijmegen zu verbringen. Nachmittags in einem der gemütlichen Cafes einen Koffie verkeerd trinken und Appeltaart met Slagroom essen oder abends im Swing tanzen gehen und anschließend im Automatik Kaas suflet essen.

Fazit: Arnheim ist alles andere als trostlos.  Auch bei schlechtem Wetter lässt es sich hier wunderbar Urlaub machen. Die vielen kleinen Shops und Cafés strahlen Gemütlichkeit und Gelassenheit aus. Arnheim ist eine kreative moderne Stadt und  im Sommer mit Sicherheit ausgesprochen schön!!!

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2 Kommentare

  1. Isabelle

    Hoi Claudia, leuk om je blog te lezen over Arnhem. Jammer dat ik jullie niet gezien heb. De volgende keer moeten we echt weer afspreken. Ik wist niet dat jij ook vroeger in de Swing kwam. Daar kwam ik ook graag om te dansen. Wist je dat er elk jaar een swing reuni is in Nijmegen? Goede reis! Groetjes Isabelle

    • Hoi Isabelle,
      das ist ja unglaublich – du warst also auch im Swing tanzen! Ich würde so gerne mal wieder dort hin gehen. Als Jugendliche war ich sehr häufig dort. Vielleicht können wir ja zusammen zu einem swing reuni gehen 🙂
      Unseren nächsten Besuch werden wir auf jeden Fall besser planen, damit wir uns treffen können.
      Und wenn du mehr über unsere Reise in Brasilien erfahren möchtest, kannst du ja ab und zu meinen Blog besuchen…
      Groetjes Isabelle

      PS: ich bedaure es sehr nie Niederländisch gelernt zu haben

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