Salvador da Bahia – der erste Tag!

Wir sind erst 24 Stunden in Salvador und haben schon so viel von der Stadt gesehen. Dank unseres Freundes Achim, der seit mehr als zwanzig Jahren mit seiner Familie in Salvador da Bahia wohnt, haben wir eine erstklassige Stadtführung bekommen.  Zunächst sind wir in das Viertel Rebeira  gefahren, wo wir das  beste Eis in der Stadt essen. Die Sonne knallt und die kleine Erfrischung tut gut.

Wir alle drei fühlen uns noch wie in einem Traum. Die vielen Menschen, das Getriebe auf den Strassen, die Farben und das Licht – es ist ein Sinnesrausch. Ganz nüchtern sind wir auch noch nicht, da wir unsere Ankunft mit einigen Bieren und anderen alkoholischen Getränken gefeiert haben.

Meine Tochter wünscht sich Früchte, am liebsten Berge von Früchten. Das läßt sich machen! Auf dem Markt Sao Joaquim gehen nur Einheimische einkaufen. Durch ein Labyrinth aus kleinen wie improvisiert wirkenden Gassen, in denen rechts und links alles voller Müll liegt, werden köstliche Mangos, Papaya, Ananas, Maracujas und Bananen und Früchte, die wir gar nicht kennen, verkauft.

Das Wasser läuft uns im Mund zusammen. Allmählich haben wir alle Hunger. Unser Weg führt uns in das unglaublich schöne Stadtviertel von Salvador da Bahia Santo Antonio. Dort finden wir ein idyllisches Plätzchen in einem veganem Restaurant namens Rango Vegan, in dem wir sehr lecker essen und uns im Schatten etwas ausruhen.

Nach dem Essen sind wir alle müde und einigen uns schnell darauf eine Siesta zu halten. Unsere Freunde besitzen ein ausgesprochen schönes Haus in Salvador Rio Vermelho, in dem wir zur Zeit wohnen dürfen.

Den Nachmittag und Abend verbringen wir entspannt im Patio im Haus unsere Freunde.  Meine Tochter malt mir ein Henna Tatto auf die Schulter.

 Ich liebe die schöne Atmosphäre in ihrem Haus und die entspannte Stimmung unter uns. Mit kaum einer anderen Familie läßt sich so gemütlich quatschen, lachen und herum hängen.